Jimmy Bloodworth

July 31, 2010

Charles Bukowski: Autobiographer, Gender Critic, Iconoclast

Filed under: Iconoclast — Tags: , , , , , — ansieber @ 2:12 am

Charles Bukowski: Autobiographer, Gender Critic, Iconoclast Buk Book – Phil W. – Madison, WI
It seems the book has been printed twice (almost) within the same covers. Other than that I have no complaints.

-p
: Charles Bukowski disliked academics, as this academic and readable book points out from page one onward of its introduction, “Charles Bukowski vs. American Ways.” Begun before Bukowski died in 1994, Charles Bukowski: Autobiographer, Gender Critic, Iconoclast was the first doctoral dissertation on his prose and poetry up to that date, and it is offered now for fans and academics alike-no more need for black-market sales.

Chapter One, “Placing Bukowski,” introduces Bukowski’s amazing life and career and relates his work to influential predecessors (primarily Ernest Hemingway and John Fante) and four contemporaries (Raymond Carver, Kurt Vonnegut, Frederick Exley, and Hunter Thompson).

Chapter Two, “Bukowski Among the Autobiographers,” pursues Bukowski’s comprehensive autobiographical project. Harnessing Timothy Dow Adams’ concept of “strategic lying,” the chapter follows Bukowski’s thinly veiled personae through three stages-first through the attention-getting “Dirty Old Man,” then responding to the attention and (re)defining himself, finally culminating in “Henry Chinaski,” the hero of Bukowski’s five autobiographical novels.

Chapter Three, “Problems of Masculinity: At ‘Home,’ at Work, at Play,” tackles the knee-jerk assessment of Bukowski as just a sexist “Dirty Old Man.” Michael Kaufman’s “triad of men’s violence” (against women, other men, and themselves) explains the general Bukowski persona as a complicated gender construct. Bukowski’s Bildungsroman, Ham on Rye, shows Chinaski as victim, practitioner, and critic of male violence, with the last role figuring into his other work too.

Chapter Four, “Bukowski vs. ‘Institution Art,’” classifies this challenging author as both populist and avant-garde. As general postmodern phenomenon, he blends the democratic accessibility of populist writing with the adventurous gesturing of the avant-garde, and the result is direct, daring, truthful, and funny.

The book’s conclusion, “Summing Up: Giving Bukowski His Due,” predicts that Bukowski will be read far into the 21st century. Buy his books before you buy this one.
Charles Bukowski: Autobiographer, Gender Critic, Iconoclast

July 22, 2010

Invictus (Ltd.ed.)

Filed under: Iconoclast — Tags: , — ansieber @ 11:30 pm

Invictus (Ltd.ed.) The Time Has Come For You! – G. Lenard –
Was soll man denn noch groß über DAS Album schreiben, von dem sowieso schon jeder gehört hat und das jeder in den Himmel preist? Nun ja… Ich denke, die Rezensionen sprechen für sich, denn es ist noch keine dabei, die unter 5 Sterne rutscht. Und dementsprechend sollte man das Album auch bewerten. Unabhängig von den Songs geh ich erstmal auf die Ltd. Edition ein. Und die bietet für ihren geringen Preis einen RIESEN Umfang an Materiel, dass ich mich frage, ob Century Media da nicht Verluste machen. Das Schweißband ist doppelt so groß, wie die üblichen Schweißbänder, die man so findet. Das Boxset an sich ist auch riesig, ungefähr drei oder 4 mal so groß, wie eine normales CD-Case. Das Design ist auch sehr gut gelungen (bis vielleicht auf das Cover, das diesmal nicht von Bastibasti gemacht wurde; Iconoclast I hatte definitiv das bessere) und das Booklet ist auch guter Durchschnitt (nicht ganz so gut wie auf Iconoclast I).

Die DVD ist Hammer! Wer sich mit HSB beschäftigt hat sicher von der “Defending-Sparta-Show” in Wien gehört und genau dieser Auftritt wurde auf die DVD gepackt. Während bei anderen Bands sich die DVDs bei Ltd. Editionen eher aufs Making-Off und vielleicht ein oder zwei schlecht zusammengefummelten Live Auftritten beschränken, hat man hier definitiv einiges an Umfang! Die DVD hätten sie genau so gut separat veröffentlichen können.

Nun gut, der Gutschein für Imperial-Clothing ist leider abgelaufen.

Und nun zu den Songs:
Das Album wird wieder von einem atmosphärischen Intro von Olafur Arnalds eingeleitet, gefolgt von “The Omen”. Schon mal vorne weg: Es ist nicht ganz so ein Knaller wie Awoken und Endzeit. Trotzdem wird einem hier ein ordentlich Knaller vorgelegt. Omen fängt eher schleppend an und steigert sich dann mit sauberen, immer schneller werdenden Riffs in sich hinein. Der Refrain ist sehr melodisch ausgefallen, allerdings ist mein Highlight des Songs der “Breakdown” am Ende, wenn man es denn so nennen kann.

Danach kommt mit “Combat” ein Song, den man eigentlich kennen sollte, auch wenn man das Album nicht besitzt. Hier liegt auch der erste Höhepunkt des Albums. Das Konzept von Omen geht auch hier auf: schnelle, fette Riffs und eine melodische Hook beim Refrain. Allerdings sind die Riffs hier noch mal ein wenig treibender und grooviger. Auch die ein oder andere elektronische Spielerei hat sich mit hinein ergeben. Textlich ist der Song meiner Meinung nach der auffalendste und kritischste des Albums. Man sollte sich die Lyrics einfach mal durchlesen, denn mir gingen die unter die Haut.

“I Was, I Am, I Shall Be” ist ganz solide, ebenso groovig, wie Combat, jedoch noch mal ne ordentliche Spur melodischer. Hier zeigt sich auch ganz klar, dass sie mehr drauf haben als Intro, Refrain, Strophe, Refrain… was der nachfolgende Song “Buried In Forgotten Grounds” jedoch noch um einiges übertrifft. Mein persönlicher Liebling! Eine perfekte Kombination aus Melodie und Härte. Ungefähr nach der Hälfte wird das Tempo ordentlich gedrosslt und es erscheint ein Klavier -Zwischenspiel, das von einer Art Gitarrensolo gefolgt wird. Gegen Ende legen die Herren da allerdings noch mal anständig an Geschwindigkeit zu. Heaven Shall Burn in Perfektion!

An sich hat allerdings jeder Song etwas an sich. “Sevastopol” zum Beispiel, hat eine guten Mitsing/schrei-Refrain und fällt auch sonst ordentlich aus.

“The Lie You Bleed For” muss man allerdings nochmal herausheben. Neben “Buried In Forgotten Grounds” der, meiner meinung nach, beste Songs. Hier kombinieren die Herren aus dem Osten gekonnt elektronische Parts mit düsteren Black-Metal Passagen und dem altbekannten Death-Metal Geballer. Ebenfalls drinnen ist der epischste Refrain, den ich jemals auf einem HSB-Output gehört hab und dazu noch eine Strophe, die komplett auf Deutsch geschrien wird. Und hier merkt man, was für fiese und vor allem hohe Screams, ja schon fast Squeals Markus hinbekommt. Ich frag mich, ob sie den Song mit den vielen elektronischen Anteilen auch Live hinbekommen, denn ich würde ihn von allen Songs mal am liebsten Live sehen und hören.

“Bei Return To Sanity” wird zum größten Teil auf die Dampfwalze verzichtet und größtenteils mit Melodien gearbeitet. Auch die Double-Bass hällt sich hier in Grenzen.

Beim folgenden Song handelt es sich, meiner Meinung nach, um den schwächsten des Albums. “Against Bridge Burners” ist zwar alles andere als schlecht, überzeugt aber nicht so wie die Songs vorher. Ist zwar kein Lückenfüller und es lohnt sich definitiv ihn anzuhören aber ihr wisst ja was ich meine…

“Of Forsaken Poets” entfaltet sich erst nach der Hälfte richtig. Genauer gesagt nach den Zwischenrufen, die Zitate von Max Hermann-Neiße (einem deutschen Dichter zur Zeit des Dritten Reiches) darstellen. Danach wird der Song richtig gut! Teilweise wird hier im Background mit cleanen Vocals gearbeitet.

Das Therapy? Cover “Nowhere” erinnert stark an Black Tears, auch wenn der Song hier nicht so hervorgehoben wird wie Black Tears auf Iconoclast I. Definitiv härter als das Original und beim Refrain auch mit cleanem Gesang untermalt. Ganz nett, aber auch nicht so ein Bomben-Cover wie Black Tears, Casa De Cabocolo oder Straßenkampf.

Und dann komm ich auch schon zum zerissensten Track der Scheibe: “Given In Death”. Ja, man könnte es als sehr melancholische Halbballade bezeichnen und ja, er fällt sehr mainstream-mäßig aus. Ich denke, da wird jeder seine eigene Meinung drüber haben. Mir gefällt der Song als Kontrast zu dem restlich Gebolze ziemlich gut, aber auch nur zum Ausklang der Scheibe. Die Engelsstimme von Deadlock-Sängerin Sabine Weniger (lustiger Nachname^^) passt recht gut zu dem Song, obwohl bis auf die Lyrics so rein gar nichts an HSB erinnert.

Zum Outro muss man nicht viel sagen. Nichts besonderes, aber rundet das ganze super ab.

Alles in Allem: Nach den anderen Veröffentlichungen, die schon erschienen sind (As I Lay Dying – The Powerless Rise, Parkway Drive – Deep Blue, Callejon – Videodrom), liegen HSB immer noch weit vorne! Ich glaube auch, dass dieses Album am Ende des Jahres mein Highlight sein wird und das liegt nicht daran, dass ich HSB einfach von allen Bands am meisten bevorzuge, sondern daran, dass sie mit diesem Album alles richtig gemacht haben und viele Erwartungen weit übertroffen haben. Platz 9 der deutschen Album-Chartz spricht außerdem für sich. Somit nicht nur die beste, sondern auch die erflogreichste Band aus deutschen Landen im neuen Metal/Metalcorebereich mit Schwergewichten wie Maroon, Caliban, Neaera, Callejon etc. als Konkurrenz.

einfach heaven – DS –
was soll mann groß reden. einfach heaven shall burn, entweder man liebt oder hasst sie eben!
Ohne Worte –> HSB is jeden Cent wert – P. Heinz – wien
Einfach nur ein hammer geiles Album
Vor allem die Bonus DVD des Sparta Konzerts in Wien is hammer –>überhaupt wenn man selbst dort war heheh

mfg hansdampf
: Heaven Shall Burn – Invictus Ltd.Ed. Was einst als relativ simpler Metalcore nach US-amerikanischem Vorbild begann, ist mittlerweile ein völlig eigener, faszinierender Stil:Heaven Shall Burn haben sich über die Jahre konsequent weiterentwickelt und liefern mit Invictus ihr originellstes Album ab.

Schon Deaf To Our Prayers (2006) und Iconoclast (2008) deuteten an, dass Heaven Shall Burn mehr können, als in den engen Grenzen des Metalcore nach Perfektion zu streben. Mit ihrem neuen Album befreien sich die Thüringer endgültig von allen Genre-Beschränkungen und besetzen eine Nische, in der ihnen weder stilistisch noch qualitativ jemand Konkurrenz macht. Die Metalcore-Wurzeln sind zwar noch erkennbar, Death- und Thrash Metal sind mittlerweile jedoch mindestens genauso wichtige Einflüsse, und auch der leichte Electronica-Einschlag passt sich wunderbar in den Gesamtsound ein. Den größten Schritt nach vorne haben Heaven Shall Burn jedoch in Sachen Melodien gemacht. Selbst in den brutalsten Passagen nisten sich entweder Marcus Bischoffs Vocals oder griffige Gitarren-Leads in den Gehörgängen ein, auf der anderen Seite operiert die Band aber im Unterschied zu vielen anderen Metalcore-Bands nicht mit mitgrölkompatiblen, konstruiert wirkenden Refrains, sondern setzt lieber auf eine durchgängige, intensive Atmosphäre. Nicht zuletzt diese künstlerische Kompromisslosigkeit, die mit intelligenten sozialkritischen Texten einhergeht, verleiht Invictus eine Langzeitwirkung, die den meisten anderen Metalcore-Scheiben abgeht.

Die aufwendig gestaltete Limited Edition des Albums enthält als Bonus das Therapy?-Cover “Nowhere”, einen Merchandise-Gutschein, einen Aufkleber, ein Schweißband und eine DVD mit dem Mitschnitt der intimen “300″-Show. – Michael Rensen
Invictus (Ltd.ed.)

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